DIE WOCHE DER RELIGIONEN 2011

 

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Was ist die Woche der Religionen?

Die Woche der Religionen ist eine Veranstaltungsreihe Anfang November in der ganzen Schweiz, die der Begegnung zwischen Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit sowie solchen ohne Religionszugehörigkeit dient.

Solche Begegnungen - finden sie auf persönlicher Ebene, zwischen ReligionsvertreterInnen, WissenschaftlerInnen und PolitikerInnen statt - sind unabdingbar, das friedliche Miteinander in unserer pluralen Gesellschaft zu bewahren und weiterzutragen.

Zwei ehemalige Bundesräte und weitere Persönlichkeiten gehören dem Patronatskomitee an. In den Regionen arbeiten kantonale Integrationsdelegierte, kirchliche und interreligiöse Gremien sowie kantonale Landeskirchen als Partner mit, die lokale Aktivitäten veranstalten. National wird die Woche der Religionen von der Interreligiösen Arbeitsgemeinschaft in der Schweiz IRAS COTIS koordiniert.

Wer macht mit?

Alle sind zum Mitmachen eingeladen, die sich für Religionen und Kulturen interessieren und denen das respektvolle, friedliche Zusammenleben in der Schweiz ein Anliegen ist. Sowohl Einzelpersonen wie auch Vereine und Institutionen, Gemeinden, Schulen, Musikgruppen sowie religiöse Gemeinschaften engagieren sich.

Was kommt an?

Sie möchten eine Veranstaltung im Rahmen der Woche der Religionen erfolgreich durchführen? Hier ein Leitfaden:

  • Was ist für Sie wichtig? Wofür zeigt Ihr Umfeld Interesse? Was trauen Sie sich zu?
  • Suchen Sie Mit-OrganisatorInnen unter benachbarten Andersgläubigen oder -denkenden!
  • «Tage der offenen Tür» funktionieren nur, wenn es ein Programm gibt (z.B. Führungen/Informationen zu jeder vollen Stunde).
  • Werbung. Denken Sie frühzeitig daran! Wer nichts von Ihrem Anlass er-fährt, kann ihn nicht besuchen. Und weisen Sie immer wieder darauf hin.

Neue Menschen erreichen: schwierig, aber nicht unmöglich.

Vielleicht geht es Ihnen ähnlich: Was immer Sie organisieren – es kommen immer die gleichen Leute! Wie sprechen Sie neue Kreise an? Wählen Sie z.B. gesellschaftsrelevante Fragestellungen - vielleicht finden Sie auch im Gespräch mit "Nichtreligiösen" wertvolle Anregungen für neue Themen.

Versuchen Sie es zudem mit einer Ko-Organisation. Zusammen erreichen Sie zusätzliche Interessierte. Obwohl dies manchmal mehr Arbeit gibt, ist der Lernprozess und auch das Resultat letztendlich um einiges grösser als bei einer alleinigen Organisation.

Ziele im Auge behalten

Die Woche der Religionen will Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Glaubensbekenntnisse fördern. Sie will Verständnis schaffen sowie Fragen klären. Das hilft, Gemeinsames und Trennendes zu entdecken und damit umzugehen.

Ziel ist nicht falsch verstandene Harmonie, sondern Toleranz. Wichtig: Wir gehen respektvoll mit differenten Glaubensinhalten und - praxen um. Einerseits müssen BesucherInnen nicht befürchten, vereinnahmt zu werden; andererseits dürfen Religionsausübende ein Publikum erwarten, das eine religiöse Veranstaltung mit offenem Interesse und Respekt besucht.

Die Ziele der Woche der Religionen sind auch in den Leitlinien formuliert.