Die 4. Woche der Religionen findet demnächst statt. Es handelt sich dabei um eine breit abgestützte, interreligiöse Plattform für Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Religionszugehörigkeit. Solche Begegnungen sind wichtiger denn je, wie die Auseinandersetzung rund um die Minarett-Initiative im Herbst 2009 gezeigt hat.
Ein Höhepunkt von vielen ist das Konzert des Chors der Nationen aus Glarus, Luzern und Solothurn am Montag, 1. November 2010, im KKL Luzern, Luzerner Saal.
Weitere Informationen unter www.chordernationen.ch
Wer macht mit?
Von Anfang an sind alle zum Mitmachen eingeladen, die sich für Religionen und Kulturen interessieren und denen das respektvolle, friedliche Zusammenleben in der Schweiz ein Anliegen ist. Sowohl Einzelpersonen wie auch Vereine und Institutionen, Schulen, Chöre und Musikgruppen sowie religiöse Gemeinschaften engagieren sich.
Was kommt an?
Sie möchten eine Veranstaltung im Rahmen der Woche der Religionen erfolgreich durchführen? Hier ein Leitfaden:
- Was ist für Sie wichtig? Wofür zeigt Ihr Umfeld Interesse? Was trauen Sie sich zu? Diese Fragen führen Sie ans Ziel.
- «Tage der offenen Tür» funktionieren nur, wenn es ein Programm gibt
(z.B. Führungen/Informationen zu jeder vollen Stunde).
- Informations-Veranstaltungen sind erfolgreich, wenn sie mit einem emotionalen, gemütlichen Teil verbunden werden.
- Werbung. Denken Sie frühzeitig daran! Wer nichts von Ihrem Anlass erfährt,
kann ihn nicht besuchen. Und weisen Sie immer wieder darauf hin.
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Neue Menschen erreichen: schwierig, aber nicht unmöglich.
Vielleicht geht es Ihnen ähnlich: Was immer Sie organisieren – es kommen immer die gleichen Leute! Wie sprechen Sie neue Kreise an? Versuchen Sie es mit Partnerschaften, statt alleine etwas zu planen. Überlegen Sie sich frühzeitig, wen Sie als Partner gewinnen könnten. Zusammen erreichen Sie zusätzliche Interessierte und gemeinsam eine Veranstaltung zu organisieren macht erst noch mehr Spass.
Ziele im Auge behalten
Die Woche der Religionen will Begegnungen zwischen Menschen unterschiedlicher Glaubensbekenntnisse fördern. Sie will Verständnis schaffen sowie Fragen klären. Das hilft, Gemeinsames und Trennendes zu entdecken und damit umzugehen. Ziel ist nicht falsch verstandene Harmonie, sondern Toleranz. Wichtig: Besucherinnen und Besucher von Veranstaltungen müssen nicht befürchten, vereinnahmt zu werden! |