Uster(ZH)_Lesung: Thomas Meyer: «Warum bitte soll meine Nase jüdisch sein?»

Der Schweizer Schriftsteller Thomas Meyer wurde nie verprügelt, weil er Jude ist. Aber viele Male verspottet, beleidigt und mit irrwitzigen Behauptungen konfrontiert. Wie zum Beispiel, dass ­seine Nase typisch jüdisch sei. Die Alltäglichkeit und die oft erschreckende Direktheit von Meyers anti-semitischen Erlebnissen nimmt uns als Leseri:nnen voll in die Pflicht. Und er schont auch sich selbst nicht, denn er geht seinen eigenen ­Ressentiments in diesem bewegenden Text ebenso auf den Grund. Meyers Essay ist ein radikal subjektiver, persönlicher Beitrag zur Antisemitismus-Debatte – ein dichtes Buch mit grosser Sprengkraft. Und seine Nase ist ganz normal, übrigens.

Organisation: Villa Grunholzer
Ort: Villa Grunholzer, Florastrasse 18, 8610 Uster

Weitere Informationen