Weinfelden_Gespräch: Märtyrer – Zeugen des Glaubens oder verblendete Terroristen?

«Märtyrer – Zeugen des Glaubens oder verblendete Terroristen?»

Für das Wachsen und Reifen des persönlichen Glaubens sind authentische (glaubwürdige) Zeugnisse von Menschen in wohl allen Religionen wichtig. Märtyrerinnen und Märtyrer sind Menschen, die bis in die letzte Konsequenz ihres Lebens (und Sterbens) für ihren Glauben einstehen. Sie sind ein Stachel im Fleisch einer blutleeren und bürokratischen Glaubensvermittlung. Die Blutspur des Terrors hat den Begriff des Märtyrers allerdings gründlich desavouiert. Das Martyrium steht in der Regel für eine religiös verblendete Anstiftung zu terroristischen Akten. Für den interreligiösen Dialog sind Märtyrer eine besondere Herausforderung. Die negativen und gewalttätigen Schatten der Blutzeugen werden gerne auf die anderen projiziert. Dazu eine Übertragung aus christlicher Sicht: «Für Christen ist ein Märtyrer jemand, der selbst umgebracht wurde. Für Muslime ist ein Märtyrer jemand, der andere getötet hat».

Um einen Dialog zwischen den Beteiligten zu ermöglichen, begrenzen wir die Zahl der Teilnehmenden auf 20. Es gilt der Eingang der Anmeldung. Bitte richten Sie diese bis spätestens 13. Janaur an den Präsidenten des Interreligiösen Arbeitskreises:

Matthias Loretan, matthias.loretan@outlook.com, 079 644 52 73.

Organisation: Interreligiöser Arbeitskreis Kanton Thurgau
Ort: Katholisches Pfarreizentrum, Freiestrasse 13, 8570 Weinfelden

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