Zürich_Vortrag: Xinjiang – Auf dem Weg zum totalitären Überwachungsstaat

In der Region Xinjiang im Westen Chinas baut Peking einen Kontroll- und Überwachungsstaat auf. Bis zu eine Million Angehörige muslimischer Minderheiten werden in Umerziehungslagern festgehalten. Gleichzeitig werden die Menschen in der Region mit einem Hightech-Überwachungssystem rund um die Uhr kontrolliert. Xinjiang ist für Pekings Führung ein Testlabor: Viele der Technologien, die heute in Xinjiang getestet werden, dürften bald überall in der Volksrepublik zum Einsatz kommen. Dem preisgekrönten Journalisten und langjährigen China-Korrespondenten Dr. Harald Maass gelang es 2018, mehrere Wochen heimlich in Xinjiang zu recherchieren. Als einer von wenigen Augenzeugen berichtet er in seinem Vortrag über die Situation in Xinjiang und über Chinas Pläne für einen landesweiten Überwachungsstaat.

 

Organisation: Songtsen House
Ort: Songtsen House

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