Stoffe in der sakralen Sphäre
September 2025 – Dezember 2026
Ein schlichtes, um den Körper geschlungenes Stück Stoff oder ein reich geschmücktes Gewand – die Kleidung von Geistlichen, von Mönchen, Nonnen oder auch Laiinnen und Laien signalisiert die Zugehörigkeit zu einer spirituellen Familie. In der Sphäre des Heiligen spiegelt die Kleidersymbolik die Vielfalt der Traditionen; zugleich zeugt sie vom Wunsch der Menschen, sich mit dem Göttlichen zu verbinden.
Die Ausgabe 2025–2026 enthält:
- eindrückliche Fotos, die das Band veranschaulichen, das Kunst und Religionen verbindet
- ein Raster mit rund 150 Festen, knapp und präzis erläutert (Bedeutung, Ursprung, Rituale …)
- leicht zugängliche Texte, in denen mehrere Autorinnen und Autoren die Thematik aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchten
- einen Zugang zur Website mit vielen Zusatzinformationen, auf die Sie mit Ihrem Computer, Tablet oder Smartphone zugreifen können.

Preis für Kalender, Dossier und Webzugang
CHF 16.00 exkl. Versandkosten
Ab 10 Exemplaren: CHF 13.00
Ab 50 Exemplaren: CHF 11.00
Ausserdem erhältlich: fünf reich bebilderte thematische Dossiers
CHF 8.00 pro Dossier exkl. Versandkosten
… Kunst als Spiegel des Heiligen
… Wege zu Spuren des Heiligen
… Wege zum Unendlichen (Gebet und Meditation)
… Sakrale Objekte
… Im Rhythmus von Festen und Feiertagen
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Kalender/Broschüren deutsch
Kalender/Broschüren französisch
Was ist der Kalender der Religionen?
Der Kalender der Religionen listet die Daten der wichtigsten Feste und Feiertage auf und unterstützt so die Zusammenarbeit in religiös gemischten Teams.
Von Éditions Agora und IRAS COTIS gemeinsam erstellt, reicht er jeweils von September bis Dezember des Folgejahres und eignet sich somit ideal als Instrument für Schulen.
Jährlich behandelt er ein Thema und beleuchtet es monatlich im Hinblick auf unterschiedliche religiöse Traditionen. Ein persönlicher Code auf der Broschüre ermöglicht den Zugang zum geschützten Bereich auf der Website www.kalender-der-religionen.ch – für Computer, Tablet und Smartphone.
Bisherige Kalender
2024-2025: Kunst als Spiegel des Heiligen
Majestätische Heiligtümer und rituelle Tänze, Lieder, die zum Himmel steigen: Was wollen sie uns sagen? Welche heiligen Geheimnisse kommen in den Gesichtern der Ahnen oder der aus Stein oder Holz gehauenen Gottheiten zum Ausdruck? In den gemalten oder gewobenen Bildern? In den Plastiken? In den Kalligraphien, in denen die Schatten des Unsichtbaren aufscheinen? Wie jedes Jahr lädt der Kalender der Religionen wieder ein, die Vielfalt der spirituellen Traditionen der Menschheit zu entdecken. Im reich bebilderten und informativen Begleitdossier geben mehrere Autorinnen und Autoren Einblick in eine Welt, in der sich Kunst und Heiliges in ihrer universalen Ausstrahlung vereinen.
2023-2024: Wege zu Spuren des Heiligen
Alle spirituellen Traditionen haben ihre heiligen Orte, die es den Gläubigen ermöglichen, sich mit dem Göttlichen zu verbinden. Es können Naturstätten sein wie die Bärenhütte, ein von nordamerikanischen Indianerstämmen verehrter Monolith, oder religiöse Bauwerke wie die von Katholik:innen bewunderte Abtei Mont-Saint-Michel oder die glanzvolle Umayyaden-Moschee im Herzen der islamischen Welt. Auch historische Orte und Landstriche hinterlassen Spuren im kollektiven Gedächtnis, so der Weg der verfolgten Hugenotten oder das Ghetto von Venedig, wo Erinnerungen an das Schicksal der jüdischen Gemeinden im 16. Jahrhundert wach bleiben. Die Autor:innen des Kalenders nehmen uns mit auf eine Entdeckungsreise zu den Spuren, die Religionen im Lauf der Zeit hinterlassen haben.
2022-2023: Tiere und das Heilige – Mythen, Symbole und Riten
Prähistorische Ritzzeichnungen und Felsmalereien beweisen es: Die Nähe von Menschenwelt und Tierwelt ist so alt wie sinnhaft. In vielen Mythen spielen Tiere eine wichtige Rolle. Und gerade deshalb wurden sie manchmal sogar vergöttlicht – so etwa der Stier Apis im Ägypten der Pharaonen oder der Donnervogel bei den Ureinwohnern Nordamerikas. Andere Tiere können aufgrund ihrer Bande zu einer Gottheit vergöttlicht oder gar zum Totem eines Clans erhoben werden.
2021-2022: Berge – Stätten des Heiligen
Die Beziehung der Religionen zu den Bergen kann sehr eng sein. Berge werden oft als privilegierte Orte der Begegnung von Himmel und Erde, von menschlicher und göttlicher Welt wahrgenommen. Berge werden als «heilig» bezeichnet oder von der lokalen Bevölkerung als «heilig» betrachtet. Denn Berge, Hügel und Gebirgsmassive sind mit Gründungsmythen, Symbolen und Riten befrachtet.
2020–2021: Flüsse – Lebensadern der Erde
Seit unvordenklichen Zeiten bestehen enge Beziehungen zwischen Menschen und Flüssen. An den Ufern der grossen Flüsse der Erde sind Hochkulturen entstanden, die zu den ältesten der Menschheit gehören. In verschiedenen Kulturen gelten einige Flüsse noch heute als heilig.
2019–2020: Der Körper
In allen Religionen gilt der Körper als ein wichtiger Träger der Beziehung der Gläubigen zum Göttlichen oder zum Absoluten, nach dem sie streben. Um diese Beziehung zu stärken, kennen die meisten Religionen bestimmte Körperstellungen und symbolische Gesten – dies namentlich im Gebet. So ist denn die Ritualisierung des menschlichen Körpers trotz unterschiedlicher Ausdrucksformen ein universales Phänomen.
2018–2019: Übergangsriten in Kindheit und Jugend
In jeder Gesellschaft werden die wichtigen Lebensetappen von bestimmten Zeremonien begleitet. Das gilt in den meisten Religionen für die entscheidenden Phasen in Kindheit und Jugend. Solche Feiern in einem Schlüsselmoment des Lebens werden gemeinhin als Übergangsriten bezeichnet. Sie sind Zeichen für eine bedeutsame Veränderung, das Überschreiten einer Schwelle oder das Erlangen eines neuen Status.
2017–2018: Gebet und Meditation
Gebet und Meditation sind zentral in allen religiösen Traditionen: Sie ermöglichen den Gläubigen, in Beziehung zu treten mit dem Unendlichen, das ihnen eigen ist.
2016–2017: Sakrale Objekte
In fast allen religiösen Traditionen spielt eine breite Palette ganz unterschiedlicher Objekte eine herausragende Rolle in der persönlichen Glaubenspraxis und in den gemeinschaftlichen Zeremonien. In der Regel sind diese Gegenstände aus edlen Materialien gefertigt und ihr Stil ist immer vorgegeben. Für die Sakralkunst, die die künstlerischen Traditionen der Menschheit beeinflusst hat, sind sie denn auch ein reicher Fundus.
2015–2016: Im Rhythmus von Festen und Feiertagen
Feste gehören zu den universalen Ritualen der Menschheit. Dank ihnen werden grundlegende Bindungen erneuert: zwischen Menschlichem und Göttlichem, zwischen Lebenden und Toten. Und nicht zuletzt dienen sie der Einbindung in die grossen Kreisläufe der Natur. In manchen Zeremonien, ob religiös oder zivil, kommt auch das Moment des Gedenkens zum Tragen: Eine Gründungsvergangenheit wird rituell gefeiert und so der Zusammenhalt einer Gemeinschaft gestärkt. Überall in der Welt sind Feste auch wichtige Wegmarken in den Kalendern, die das Leben in der Gesellschaft strukturieren.
2014–2015: Pilgern – Unterwegs zu heiligen Stätten
Pilgern, Wallfahren war zu allen Zeiten populär. Es steht gleichsam für die älteste Form von Tourismus: die fromme Reise. Die meisten Religionen verbinden mit Pilgern zwei Grunddimensionen: das physische und spirituelle Unterwegs-Sein sowie die Begegnung mit einer heiligen Stätte. Für Pilgernde ist es eine Zeit intensiver Auseinandersetzung mit dem Glauben und dem Dienst an der Gemeinschaft.
2013–2014: Sakrale Architektur
Architektur, sei sie von höchster Schlichtheit oder äusserster Raffinesse, ist eine der zentralen Kunstformen der Menschheit. In den meisten Religionen ist Architektur auch die Kunst, einen Raum zu schaffen für die Begegnung von Himmel und Erde, von Heiligem und Profanem, von Göttlichem und Menschlichem. Im Laufe der Zeit haben Gemeinschaften Bauten errichtet, die ihren Riten entsprechend dem je eigenen Anliegen gerecht werden. Für die Vielfalt des Erscheinungsbildes mitbestimmend sind auch die technischen Mittel jeder Kultur sowie die geophysikalischen und klimatischen Verhältnisse vor Ort.
