«Auf der Suche nach einer Ikonographie jüdisch-christlicher Beziehungen»

Durch die Jahrhunderte haben sich die Beziehungen zwischen Juden und Christen immer wieder gewandelt. Die Juden wurden in der Mehrheitsgesellschaft des «christlichen Abendlandes» entweder vertrieben und verfolgt – bis zur Schoah – oder herbeigeholt als Wissenschaftler, Ärzte und nicht zuletzt in der zugewiesenen Rolle als Geldgeber, da ihnen ausser dem Handel keine «zünftige» Berufstätigkeit erlaubt war. Diese Wechselwirkung innerhalb der Beziehung ist insbesondere auch kunsthistorisch zu beobachten.

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