Die frühislamischen Bauten auf dem Tempelberg beschäftigen die Forschung schon seit langem. Immer wieder wurden interkulturelle Bezüge zwischen dem Felsendom und seinen Mosaiken sowie der al-Aqsa-Moschee und Vorgängerbauten in Jerusalem und darüber hinaus hergestellt. So wurden aussagekräftige Linien zum christlichen und jüdischen Erbe der Stadt gezogen. Der Vortrag beleuchtet mögliche Bezugspunkte zum frühislamischen Erbe, insbesondere zur Prophetenmoschee in Medina, und bettet die Bauten des Tempelbergplateaus in sein facettenreiches spätantikes Erbe ein.
