Es ist bekannt, dass Frauen wie Phöbe, Priska, Nympha und Chloë leitende Aufgaben in den ersten christlichen Gemeinden hatten. Sie leiteten Hausgemeinden und übernahmen auch andere Führungsaufgaben. Junia wird im Römerbrief von Paulus als «berühmt unter den Aposteln» erwähnt. Ganz unzweifelhaft wurden Frauen jedoch spätestens seit dem Ende des 1. Jahrhunderts systematisch aus Leitungs- und Verkündigungsämtern in die Privatheit verdrängt. Dies wurde von männlichen Theologen oft vollmundig zu legitimieren gesucht. Wo stehen wir heute in den christlichen Kirchen? Wie sieht es in anderen Religionen aus? Und: Gibt es die gleichen Argumentationsmuster und Denkweisen nicht auch in anderen Institutionen und Gesellschaftsbereichen – etwa der Wirtschaft?
Um Anmeldung wird gebeten bis am 31. März.
