Die Opfer der sogenannten «Hexenverfolgung» im Europa der Frühen Neuzeit sind bis heute ungezählt. Auch das Hoheitsgebiet Zürich blieb von diesem Wahn nicht verschont: Zwischen 1487 und 1701 wurden 80 Frauen und 5 Männer Opfer der Verfolgung. Die Mediävistin Barbara Brawand erinnert bei einem Rundgang durch das moderne Zürich an das Leid der Verfolgten. Dabei beleuchtet sie, welche Rolle der Staat und insbesondere die reformierte Kirche in den qualvollen Prozessen und Hinrichtungen spielten.
