Kaum sind Adam und Eva aus dem Paradies vertrieben, erzählen die Ur-Kunden der Juden, Christen und Muslime eine abgründige Geschichte: Adam und Eva bekommen zwei Söhne, in der Bibel heissen sie Kain und Abel, der Koran nennt ihre Namen nicht. Damit sind gerade einmal vier Menschen auf der Erde. Doch schon liegt einer erschlagen am Boden. Sein Blut schreit zu Gott. Und der Brudermörder tut so, als wisse er von nichts. In allen drei Ur-Kunden der abrahamitischen Religionen, im Tenach, in der christlichen Bibel und im Koran, spielt die Gewalt eine fatale Rolle. Wie sind die Urmenschen darin verstrickt? Warum tötet Kain seinen Bruder? Wie kommen die Gewalt und das Böse in die Welt? Und wie können wir Menschen sie überwinden? Um über diese Fragen zu diskutieren, lädt der Interreligiöse Arbeitskreis im Kanton Thurgau zu einem interreligiösen Gespräch ein. Die Zahl der Teilnehmenden ist auf 20 begrenzt.
