Jerusalem, heilige Stadt der Juden, Christen und Muslimen, rückt im 19. Jahrhundert ins Blickfeld europäischer Mächte. 1898 pilgert der Preusse Wilhelm II. zur Einweihung «seiner» Erlöserkirche nach Jerusalem. Gleichentags nimmt er zugunsten der Katholiken Land auf dem Zion für den Bau der Dormitio-Abtei in Besitz. Ökumenisch korrekt oder politisches Kalkül? Heute jedenfalls hat die Ökumene in und für Jerusalem grosse Bedeutung.
